

Die Technische Zusammenarbeit (TZ) vermittelt technische, wirtschaftliche und organisatorische Kenntnisse und Fähigkeiten. Sie soll die Leistungsfähigkeit von Menschen und Organisationen stärken und dadurch vor allem die ärmeren Bevölkerungsgruppen unterstützen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Lebensbedingungen durch effizienten und nachhaltigen Einsatz von Ressourcen aus eigener Kraft zu verbessern und eigene Ziele zu verwirklichen. Weitere wichtige Ziele der Technischen Zusammenarbeit sind die Beteiligung der Zivilgesellschaft und die Verbesserung der gesellschaftlichen Stellung von Frauen in den Partnerländern.
Wichtiger Träger der Technischen Zusammenarbeit ist die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, die die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer entwicklungspolitischen Ziele unterstützt.
Etwa die Hälfte der in Entwicklungsländern lebenden städtischen Bevölkerung muss bislang ohne eine geregelte Abfallsammlung auskommen. Die umweltverträgliche Beseitigung von Abfällen wird dabei in der Regel völlig vernachlässigt.
Mit angepassten Lösungsansätzen in der Abfallwirtschaft tragen die von der GTZ unterstützten Projekte dazu bei, der voranschreitenden Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung und der weiteren Verschmutzung von Wasser, Boden und Luft entgegen zu wirken. Durch Politikberatung wird der Einstieg in eine umwelt- und ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft forciert. In der Industrie gilt es, Umweltgefahren durch die dort anfallenden gefährlichen Abfälle zu vermeiden.
Die Partner von GTZ sind Stadtverwaltungen, Kommunal- und Regionalverbände, sowie nationale, bundesstaatliche oder regionale Behörden und Ministerien, die für Abfallwirtschaft oder Teilaspekte zuständig sind. Kooperationspartner im Bereich der industriellen Abfallwirtschaft sind neben öffentlichen Institutionen auch Industrieverbände und -kammern sowie die Industrie selbst.
Beispiele aus der Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ):
Quelle: GTZ
