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Stimmen von der IFAT 2026: Perspektiven der Mitglieder zum Aufbau globaler Partnerschaften

München, Mai 2026 – Als die IFAT Worldwide 2026 vom 4. bis 7. Mai ihre Türen öffnete, brachte sie erneut die globale Umwelttechnologie-Community zusammen. Für die deutsche RETech Partnership e.V. war die Veranstaltung weit mehr als nur eine Messepräsenz — sie war eine Gelegenheit, deutsche Expertise aktiv mit internationaler Nachfrage in den Bereichen Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft zu verknüpfen.

Mit einer starken Präsenz am Stand sowie Beiträgen auf den Panels der Orange Stage kuratierte RETech zudem eine Reihe gezielter Programme, darunter den World Bank Roundtable und die Informationsreise Brasilien. Diese Initiativen schufen fokussierte Räume für Dialog, Austausch und Geschäftsentwicklung — ein Ansatz, der bei den teilnehmenden Mitgliedsunternehmen deutlich Anklang fand.

Für viele stand bei der IFAT vor allem das Wiedersehen und der Aufbau von Beziehungen im Vordergrund. Wie Nidhi Thakkar, Consultant bei Cyclos, reflektiert, bot die Veranstaltung sowohl Vertrautheit als auch Erweiterung:

„Es war eine bereichernde Erfahrung im Hinblick auf den Aufbau von Beziehungen. RETech bot eine großartige Plattform, um bekannte Gesichter aus der Branche wiederzutreffen und gleichzeitig unser Netzwerk um neue Kontakte zu erweitern.“

Sie hob außerdem die Struktur hinter diesen Interaktionen hervor:

„Das RETech-Programm war sehr gut organisiert und schafft sinnvolle Möglichkeiten für den Austausch.“

Dieser gezielt kuratierte Ansatz zeigte sich besonders in den von RETech organisierten internationalen Delegationen. Für Compost Systems war ein herausragender Moment der Empfang einer brasilianischen Delegation direkt am eigenen Stand. Cristián Mulcahy, Regional Manager Iberia & LAC, beschrieb die Erfahrung als sowohl produktiv als auch wirkungsvoll:

„Ein besonderes Highlight war der Empfang einer von RETech geleiteten brasilianischen Delegation an unserem Stand, was eine hervorragende Plattform bot, um die Expertise und technischen Lösungen von Compost Systems im Bereich der Behandlung organischer Abfälle zu präsentieren.“

Auch abseits der Ausstellungsfläche trugen gezielte Networking-Formate zur Vertiefung dieser Begegnungen bei. Mulcahy ergänzte:

„Das von RETech organisierte Dinner mit den brasilianischen Vertretern bot die Gelegenheit, Kontakte aufzubauen und regionale Herausforderungen im Bereich Abfallmanagement in Lateinamerika, insbesondere in Brasilien, zu diskutieren.“

Für NAUE lag der Mehrwert der RETech-Programme in ihrer strategischen Tiefe. Dr.-Ing. Jovana Husemann, verantwortlich für Global Business Development & Sustainability, betonte, wie gezielt Unternehmen mit den richtigen Stakeholdern vernetzt werden:

„RETech hat uns mit strategisch besonders relevanten Stakeholdern vernetzt, und wir haben insbesondere von den Einblicken beim World Bank Round Table, den vielfältigen Fachsessions sowie der Möglichkeit profitiert, gezielte B2B-Meetings mit potenziellen Partnern und Institutionen zu vereinbaren.“

Rückblickend fasste sie ihre Erfahrungen zusammen:

„Unsere RETech-Erfahrung auf der IFAT war ausgezeichnet — hoch relevant, gut organisiert und sehr wertvoll für unser internationales Engagement im Bereich Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft.“

Gleichzeitig ging die Unterstützung von RETech über reines Networking hinaus und umfasste konkrete Geschäftsanbahnung. Jan-Bernd Frilling, Area Sales Manager bei Eggersmann, hob das hohe Maß an Vorbereitung und Koordination hervor:

„Großartige Organisation, bereits im Vorfeld sehr gut durch das RETech-Team vorbereitet. Zudem wurden zahlreiche geführte Besuche an unserem Stand bei Eggersmann organisiert.“

Diese Kontakte blieben nicht symbolisch, sondern führten zu konkreten Geschäftsmöglichkeiten:

„Ein weiteres wichtiges Ziel war es, interessierte Partner zu gewinnen, die unsere Anlagen in ihren jeweiligen Ländern vertreten, zum Beispiel in Chile.“

Über alle teilnehmenden Unternehmen hinweg zeigte sich ein klares Bild: RETech-Programme fördern nicht nur Kontakte, sondern schaffen echten Mehrwert.

Für Cyclos bedeutete dies, Türen für zukünftige Zusammenarbeit zu öffnen:

„Über das Networking hinaus hat es uns geholfen, neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zu erschließen und Synergien mit gleichgesinnten Organisationen zu identifizieren, die auf gemeinsame Ziele hinarbeiten.“

Thakkar verwies sogar auf konkrete nächste Schritte:

„Derzeit prüfen wir gemeinsam mit RETech und anderen Unternehmen Möglichkeiten für Konsortien im Rahmen potenzieller zukünftiger Projekte.“

Für NAUE ging die Wirkung über individuelle Geschäftsentwicklung hinaus und stärkte die Positionierung deutscher Expertise auf globaler Ebene. Dr. Husemann betonte die Stärke des Netzwerks:

„RETech schafft einen starken strategischen Mehrwert, indem es NAUE ermöglicht, Teil eines hochkarätigen Netzwerks führender deutscher Unternehmen und Experten zu sein, die sich weltweit für die Weiterentwicklung von Abfallmanagement, Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Umwelttechnologien einsetzen.“

Sie ergänzte:

„Gemeinsam sind wir als Netzwerk stärker, sichtbarer und besser aufgestellt, um das Qualitätsversprechen ‚Made in Germany‘ zu bewahren und gleichzeitig weiter global zu wachsen.“

Auch Eggersmann unterstrich die Rolle von RETech beim Erschließen neuer Märkte und Partnerschaften:

„Es ist definitiv ein zentraler Anlaufpunkt, um neue Beziehungen aufzubauen, die wir innerhalb unseres bestehenden Kundenstamms zuvor nicht hatten.“

Angesichts dieser Erfahrungen überrascht es nicht, dass alle befragten Mitglieder eine Zusammenarbeit mit RETech ausdrücklich empfehlen.

Cyclos formulierte dies, basierend auf über einem Jahrzehnt Mitgliedschaft, klar:

„Ohne zu zögern. Wir sind seit 2014 Mitglied, und es hat sich durchgehend als lohnende Investition erwiesen — sowohl für die Sichtbarkeit innerhalb der Branche als auch für die Kontakte, die tatsächlich in konkrete Projekte münden.“

Für Compost Systems steht insbesondere die Fähigkeit im Vordergrund, Märkte zu verbinden:

„Ihre Fähigkeit, die Lücke zwischen europäischen Technologieanbietern und internationalen Delegationen zu schließen, schafft Geschäfts- und Networking-Möglichkeiten, die insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen nur schwer eigenständig zu erreichen wären.“

NAUE teilte diese Einschätzung mit gleicher Überzeugung:

„RETech ist eine starke Plattform für Unternehmen, die international wachsen und aktiv zur globalen Transformation hin zu besserem Abfallmanagement, Kreislaufwirtschaft und ressourceneffizienter Infrastruktur beitragen möchten.“

Für Eggersmann steht RETech darüber hinaus für Qualität und Vertrauen:

„Es repräsentiert gewissermaßen unser deutsches Gütesiegel und dient als Referenzpunkt für Orientierung und Beratung im Bereich deutscher Recyclingtechnik.“

Mit dem Abschluss der IFAT Worldwide 2026 wird eines klar: RETech spielt weiterhin eine entscheidende Rolle — nicht nur als Netzwerk, sondern als aktiver Gestalter bedeutender internationaler Partnerschaften. Indem Unternehmen, Ideen und Märkte miteinander verbunden werden, trägt RETech dazu bei, globale Herausforderungen im Bereich Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft in konkrete Chancen für Zusammenarbeit und Innovation zu verwandeln.